• 1 kg frische Schwarzwurzeln
  • 2 Kartoffeln
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Muskatnuss
  • Pfeffer
  • ein paar Spritzer Zitronensaft

Schwarzwurzeln sind ein Wintergemüse und werden bei den Gemüsehändlern von Oktober bis April angeboten.
Aber wenn man sie im Angebot von all den Gemüsesorten betrachtet, ist es vom Aussehen wirklich kein Gemüse wo ich sofort zugreife würde. Doch unter der pechschwarzen Schale verbirgt sich ein leckeres weißes gesundes Gemüse. In Stücke geschnitten wird es trotzdem nicht mein Lieblingsgemüse, aber als Püree ist dieses Gemüse der Hammer!
Jeder Schwarzwurzelgegner sollte dieses Rezept einmal ausprobieren.
Und so schwer ist der Umgang mit Schwarzwurzeln nicht und für Freunde des Kartoffelpürees eine gelungene Abwechslung.

Schwarzwurzelpüree Rezept

  • Zuerst die Schwarzwurzeln in kaltem Wasser mit einer Bürste von Erdresten befreien. Dann mit einem Sparschäler von oben nach unten schälen und die Enden abschneiden.
  • Es bietet sich an dazu Gummihandschuhe zu tragen, da die Wurzeln einen milchigen Saft abgeben, welcher die Hände verfärben kann und klebrige Spuren hinterläßt.
  • Ich habe die Stangen dann in Zitronenwasser gelegt, da sie sich nach dem Schälen sehr schnell dunkel verfärben.
  • Die Kartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Schwarzwurzeln auch in Stücke schneiden und mit den Kartoffelstücken in Salzwasser weich kochen.
  • Bei mir hat das 20 Minuten gedauert.
  • In der Zwischenzeit die Milch und die Sahne in ein Topf geben und cremig einkochen lassen.
  • Sind die Schwarzwurzeln und die Kartoffeln weich, das Wasser abgießen und alles etwas ausdampfen lassen.
  • Danach in einen Mixer geben und mit der Sahne-Milch-Mischung und der Butter pürieren.
  • Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, etwas geriebener Muskatnuss und ein paar Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Das Püree ist ein einfach nur lecker und mit einer Teriyaki Sauce dazu erreicht man den Gipfel des Genusses. Diese gesunde Beilage kann man zu vielen Hauptgerichten servieren, wie zum Beispiel, Schnitzel, Schweinefilet oder wie ich heute einen Kohlrabischnitzel.