• 1 Tomahawk Steak ca. 1,2 kg
  • Salz
  • Pfeffer

Seit langem hatten wir dieses wunderbare Stück Fleisch auf dem Zettel, doch jetzt am Wochenende war es dann soweit. Überall im Handel bekommt man auch nicht solch ein wunderbares Stück Fleisch. Aber Dank der Nähe zu Berlin und den 4 Filialen der Edel Fleischerei ist gutes und leckeres Fleisch zu bekommen jetzt kein Problem mehr.
Dieses ca. 1,2 Kg schwere Steak reicht für ungefähr 2 hungrige Mäuler. Wenn man den Knochen (300 Gramm) abrechnet, dann bleiben 900 Gramm pures Fleisch übrig.

Die Vorbereitung

Zuerst wird das Tomahawk auf Zimmertemperatur gebracht. Dazu genügt es das Fleisch ca. 2 Stunden vor dem grillen aus dem Kühlschrank zu nehmen. 30 Minuten bevor das Tomahawk auf dem Grill kommt, wird es kräftig gesalzen.
Jetzt wird der Kugelgrill vorbereitet. Die ausführliche Anleitung dazu ist hier nachzulesen. Das Steak wird zuerst bei direkter Hitze von beiden Seiten gegrillt, anschließend bei indirekter Hitze fertig gegart.

Direktes Grillen

Nach 30 -35 Minuten ist der Grill einsatzbereit (Mindestens 250°C). Ich verwende immer zum scharf an Grillen den Gusseisernen Rost. Dieser kann die Hitze besser speichern und gibt ein besseres Grillmuster an das Fleisch zurück. Das Tomahawk wird jetzt von jeder Seite 6 Minuten direkt gegrillt. Jeweils nach der Hälfte der Zeit habe ich das Steak um 90 ° gedreht (wegen dem schöneren Grillmuster) Nach den 12 Minuten hat das Steak die perfekten Röstaromen und ein super Grillmuster.

Indirektes Grillen

Jetzt wird der Grill für das indirekte Grillen vorbereitet. Zuerst muß die Temperatur runter, dazu einen der Kohlekörbe aus dem Grill herausnehmen und den verbleibenden Kohlekorb an den Rand schieben. Weiterhin die Luftzufuhr minimieren, denn der Grill soll jetzt nur noch ca. 150 Grad heiss sein. Das fertig angegrillte Tomahawk Steak auf die andere Seite vom Rost legen (wo keine Kohlen sind), und fertig garen. Fertig garen heist, das Fleisch sollte eine Kerntemperatur von 58 °C haben, dann ist es perfekt, bei und hat es ca. 20 Minuten lang gedauert. Zum Messen der Kerntemperatur ist ein Thermometer unerlässlich. Wir benutzen schon seit Jahren dieses hier.

Der Genuss

Nach einer kurzen Ruhephase von 5 Minuten war es dann soweit. Ich schnitt das Fleisch in 3 cm dicke Streifen und würzte es nur noch mit frisch gestoßenem Pfeffer aus dem Mörser. Der Genuss nach dem ersten Stück war mit einem „WOW“ verbunden, was für ein Geschmack Highlight. Solch ein leckeres Stück Fleisch hatten wir bisher noch nicht und es wird mit Sicherheit nicht unser letztes Tomahawk Steak gewesen sein.