• 1 600 g Spareribs (ca. 4 Stränge)
  • Zutaten für die Marinade (Trockenmarinade):
  • 1 TL schwarzen Pfeffer
  • 2 TL Senfkörner
  • 4 Pimentkörner
  • ½ TL Kreuzkümmel (ganz)
  • 1 EL grobes Meersalz
  • 1 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 EL getrockneten Oregano
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • Zutaten für die Barbecue Sauce:
  • 350 g passierte Tomaten
  • 1 TL Butterschmalz
  • 2 EL Zucker
  • Fleur de Sel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL Apfel Essig
  • ½ TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL Senfkörner
  • ½ TL schwarze Pfefferkörner
  • Chiliflocken

1. Vorbereitung der Spareribs

  • Bevor man die Spareribs grillt, sollten sie mariniert werden und mindestens 12 Stunden durchziehen. Meine Empfehlung wäre sie einen Tag vorher zu marinieren.
  • 20 Minuten vor Ende der Grillzeit werden die Spareribs mit einer selbstgemachten Barbecue Sauce mehrmals bestrichen.

2. Marinaden-Rezept für die Spareribs

  • Die schwarzen Pfefferkörner, die Pimentkörner, die Senfkörner, den Kreuzkümmel und das Meersalz in einen Mörser geben und alles fein zermahlen.
  • Dann den Oregano, das Paprikapulver und den Zimt dazugeben und alles gut vermengen.
  • Die Spareribs unter fließendem kalten Wasser abspülen, dann mit Küchenpapier gut trocknen und mit der Trockenmarinade gut einreiben.
  • Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  • Auf allen der 4 Stränge Spareribs die Zwiebelringe und die Knoblauchscheiben gleichmäßig verteilen und übereinander in einen Gefrierbeutel legen. Die Luft etwas herausdrücken, gut verschließen und im Kühlschrank durchziehen lassen.

3. Zubereitung der Barbecue Sauce

  • Für die Barbecue Sauce die Zwiebel schälen und sehr klein schneiden.
  • Vom Staudensellerie die Fäden abziehen und in dünne Scheiben schneiden.
  • Butterschmalz in einem Topf erhitzen, die Zwiebelwürfel und den Staudensellerie bei niedriger Temperatur weich dünsten.
  • Dann den Zucker dazugeben und kurz karamellisieren lassen.
  • Die Senfkörner und die schwarzen Pfefferkörner in einem Mörser zerstoßen.
  • Die passierten Tomaten unterrühren und alles ca. 10 Minuten dicklich einkochen lassen.
  • Dann den Apfel Essig, die Gewürze aus dem Mörser, das geräucherte Paprikapulver, die Worcestershiresauce, Chiliflocken unterheben und einmal aufkochen lassen.
  • Dann die Sauce durch ein Sieb passieren und mit Salz abschmecken.
  • Diese Sauce ist ideal zum bepinseln der Spareribs während der letzten Zeit des Grillens.

4. So werden die Spareribs gegrillt

  • Den Anzündkamin ca.3/4 mit Grillkohle füllen und anzünden.
  • Ich nehme immer zum Anzünden eine zusammengeknüllte Zeitung und ein paar ganz kleine Holzscheite.
  • Der Anzündkamin benötigt so ungefähr 25 Minuten bis er richtig durchgebrannt ist.
  • Nach dieser Zeit werden die zwei Kohlekörbe befüllt und an den Rand des Kugelgrills geschoben, denn die Spareribs werden indirekt gegrillt.
  • Jetzt die Fettfangschale einsetzen, den Grillrost auflegen und die Stränge der Spareribs in der Mitte des Kugelgrills platzieren, dann den Deckel schließen und man braucht sich in der 1. Stunde keine Gedanken machen.
  • Die Grad Zahl sollte nicht höher als 200 °C liegen.
  • Wenn ja, dann sollte man ein paar Grill Briketts herausnehmen.
  • Nach der 1.Stunde haben die Ribs schon eine ordentliche Farbe und es duftet wahnsinnig gut.
  • Jetzt kann man sie schon das erste Mal mit der Barbecue Sauce bepinseln.
  • Diesen Vorgang sollte man jetzt alle 15 Minuten wiederholen, bis die Spareribs schön knusprig sind. Dies ist so nach 1,5 bis 2 Stunden so weit.
  • Jetzt kann man die Ribs vom Grill nehmen in Alufolie einpacken und noch einmal 10 Minuten ruhen lassen.
  • Tipp: Wir haben diese Zeit und den heißen Grill genutzt um ein Ciabatta noch einmal richtig kross aufzubacken.
  • Nach den 10 Minuten Ruhezeit war es dann endlich soweit, wir entfernten die Alufolie und konnten uns in den Genuss des Verzehrens der Spareribs stürzen.
  • Es war ein absolutes Highlight für den Gaumen.,

Als kleine und erfrischende Beilage gab es noch einen  Gurkensalat.