• 1 Wagyu Kobe Steak (Entrecôte)
  • Salz
  • Pfeffer

Es hat lange gedauert, bis wir uns an dieses hochwertige und sehr preisintensive Fleisch – Wagyu – herangetraut haben. Schließlich möchte man solch ein Beef auch perfekt garen um somit den größtmöglichen Genuss zu haben.
„Die genaue Übersetzung ist Wa = Japan-/japanisch und Gyu = Rind. Die Rasse zählt zu den japanischen Rindern und wird auf Japanisch Tajima-Ushi (japanisches Schwarzvieh, wörtlich Tajima-Rind) genannt.“
Heutzutage gibt es aber auch außerhalb Japans Wagyu Rinder. Die größten Herden sind in den USA, Kanada und Australien zu finden.
Der große Unterschied zwischen unseren normalen Rindern besteht in der Aufzucht. Wagyu Rinder erhalten mindestens doppelt so viel Zeit bis zur Schlachtung.
Auch kommen bei der Aufzucht dieser Rasse keine Wachstumshormone oder Antibiotika zum Einsatz. Ich habe mir ein Wagyu Entrecôte eines Australischen Züchter aus unserem Lieblings Fleisch Geschäft für gutes Beef besorgt.

Wagyu Kobe Steak – Zubereitung

Da man dieses Super Fleisch auf keinen Fall medium garen sollte habe ich mich diesmal für die Variante der Zubereitung – nur im Beefer entschieden.
Das Wagyu Entrecôte sollte Zimmertemperatur ca. 21 °C haben, das heist ca. 1-1,5 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.
Der nächste Schritt ist die Vorbereitung des Fleisches. Es wird leicht abgespült und mit Küchenkrepp trocken getupft.
Ich würze das Entrecôte jetzt, also vor dem beefen. Würzen heist, ich salze es mit ganz groben Meersalz und drücke es leicht in das Fleisch ein. Das grobe Meersalz hat die Eigenschaft dass es unter dem Beefer zu karamellisieren beginnt und für eine einzigartige Kruste sorgt.
In der Zwischenzeit habe ich den Beefer 5 Minuten vorgeheizt und die 800°C sind bereit um dem Steak ordentlich einzuheizen.
Ich habe das Entrecôte von beiden Seiten 1,5 Minuten gebeeft. Ich habe einen etwas größeren Abstand zwischen Grillrost und Brenner gewählt (ca. 5 cm). Zum Entspannen braucht es jetzt noch 3 Minuten.
Dafür lege ich es auf den vorgeheizten Teller. Den Teller stelle ich immer auf den Beefer so hat er die richtige Temperatur.

Der Anschnitt

Das Steak ist butterweich und medium rare, so wie es sein soll. Es hat eine Kerntemperatur von 54 °C.

Der Geschmack

Sehr gut, aber nicht überragend oder überraschend. Dies ist natürlich nur unsere persönliche Meinung, aber wir fanden dass ein T-Bone Steak, Flanksteak oder ein Rumpsteak uns besser mundeten.

Fazit:

Ich musste feststellen dass ein Wagyu Kobe Steak nicht schlecht ist, aber nicht das gehalten hat was wir erwartet haben. Das Geschmackserlebnis war nicht besser als die oben genannten Steaks. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt leider auch nicht im Verhältnis zum Geschmack.

Wer mehr über den Beefer erfahren möchte, hier mein Test.