• 2 kg Roastbeef
  • 3 TL Schwarzer Pfeffer
  • 3 TL langer Pfeffer
  • 3 TL Senfkörner
  • Senf mittelscharf

Roastbeef ist wirklich eines der leckersten Fleischstücke, die ein Rind besitzt. Der Zubereitung dieses herrlichen Fleischstückes sollte deshalb auch große Aufmerksamkeit und Liebe zu Teil werden. Ich hatte Euch bereits zwei Varianten der Zubereitung von Roastbeef empfohlen. Dies war das indirekte Grillen und die Zubereitung am Drehspieß. Heute will ich Euch eine 3. Variante, das Smoken, zeigen.

Roastbeef aus dem Smooker

Der Aufwand die Vorbereitung und das Garen ist relativ leicht und Simpel, lediglich genügend Zeit sollte man einplanen.

Dabei ist ein 2 kg Stück Roastbeef der Hauptdarsteller, welches ich so vorbereitet habe:

  • Als erstes habe ich den Fettdeckel und alle Sehnen vom Roastbeef sauber entfernt.
  • Die Gewürze habe ich im Mörser zerstoßen und so ein Rub aus Pfeffer hergestellt.
  • Nun wird das Roastbeef dünn mit dem Senf bestrichen.
  • Auf die Senfschicht wird nun der Rub aus Pfeffer und Senfkörner gleichmäßig verteilt.
  • Das gewürzte Roastbeef wird in ein Gefrierbeutel gegeben und über Nacht für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank gelegt. Bitte beachtet, dass das Roastbeef vor dem Einlegen in den Smoker mindestens 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank genommen werden sollte. Dadurch wird die Garzeit verkürzt und das Fleisch nimmt so besser den Rauchgeschmack an.
  • Am nächsten Tag wird der Smoker auf 120 °C vorgeheizt. Ich habe Apfel Pellets verwendet, diese haben ein fruchtiges Aroma und das passt sehr gut zu Roastbeef.
  • Sobald die 120 °C erreicht sind kann das Roastbeef eingelegt werden.
  • Vorher wird natürlich noch der Temperaturfühler in das Fleisch gesteckt. Nur so kann der perfekte Garpunkt und die gewünschte Kerntemperatur (57°C) bestimmt werden.
  • Nach insgesamt 4 Stunden war diese Kerntemperatur erreicht. Ich habe eine Faustregel, nach der man sich ungefähr die Zeit einteilen kann (500 Gramm = 1 Stunde).
  • Vor dem Anschneiden sollte das Roastbeef noch ca. 30 Minuten ruhen. Ich habe es dafür erst in Backpapier und dann in Alufolie eingeschlagen, so bleibt es noch über eine ganze Zeit warm.

Dieses leckere Roastbeef kann man natürlich auch kalt essen. Dafür sollte man es in schön dünne Scheiben schneiden. Als Beilage kann man ein Kartoffelgratin, Fächerkartoffeln oder einen Kartoffelsalat servieren.